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Starter-Kit für alles was es braucht

Warum mit Social Media anfangen und wie? Unabhängig davon ob ein Protest, eine Bewegung, eine Kampagne spontan oder geplant entsteht, ob eine zivilgesellschaftliche Organisation auf ehrenamtliches Engagement angewiesen ist oder sich professionelle NGO-Arbeit leisten kann: eigentlich immer ist es unerlässlich, schnell und flexibel Informationen mit den Teilnehmern oder Mitgliedern und mit der Öffentlichkeit austauschen zu können. Das Social Web bietet eine Vielzahl an Tools und Möglichkeiten für diesen Zweck. Doch bevor man anfängt wahllos Informationsfragmente zu verbreiten, sollte man sich über die aktuelle Situation bewusst werden und dann beginnen, ein unabhängiges Informationsnetzwerk aufzubauen. Und bevor du mit dem Fundament deiner Social Media Architektur loslegst, lass uns einige Erfolgsfaktoren für das Auftreten im Social Web zusammenfassen.

Auszug aus dem NetzKnigge

Wenn wir unser Starter-Kit online gebracht haben und loslegen können, eigentlich schon unseren Kanal bespielen und uns zu vernetzen beginnen, bleibt manchmal dennoch die Sorge, dass wir irgendwo in ein Fettnäpfchen treten könnten, uns in irgendeiner Weise ungeschickt anstellen oder in ein «absolutes NO-GO» stolpern. Mit einem neuen Webauftritt ist das immerhin ein gutes Stück Neuland, in das wir hier vorstoßen. Selbst wenn wir gut vorbereitet sind – und das sind wir –, müssen wir uns viele Nuancen erst erarbeiten. Wir müssen manche Fehler erst machen, um dank der Folgen wirklich zu verstehen, warum das so und nicht so gemacht wird. Wir müssen unseren Stil finden, wollen souverän und stilvoll agieren. Nicht nur in eigenem Interesse, sondern auch für die anderen, mit denen wir kommunizieren.

Sharing

Das Internet, das in den letzten Jahren so gerne Web 2.0 genannt wird, ist mit seinen Social Media Tools wie ein großes Spielzimmer. Es liegen Unmengen von kleinen Bauklötzen herum, von denen wir uns die passenden aussuchen, um Inhalte, Forderungen und Erfahrungen an die Leute zu bringen. Dabei wird jede Art von Information online mit Freund_innen oder Menschen, von denen wir glauben, dass sie sich dafür interessieren, geteilt. Der so genannte soziale Filter bekommt idealerweise mit, was der/die Freund_in empfiehlt und animiert zum Klick. Sharing hängt vom Medium ab. Beim Extremfall Twitter ist man zum Beispiel auf 140 Zeichen limitiert, auf Plattformen wie Facebook punktet mensch mit visueller Schlagkraft, YouTube-Clips leben von gelungenem Storytelling. Was aber vor allem zählt ist Inhalt, Planung und das richtige Netzwerk. Oder ein guter Witz, denn wie sonst könnte ein simples Katzenvideo über 20 Millionen Menschen zum Klick bewegen?