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Scan the social media

Wer nicht zuhört, wird nicht gehört. Dieser Satz gilt besonders im Online-Bereich und spiegelt das Problem wider, das sehr viele Organisationen im Netz haben. Sie wollen zwar (mehr oder weniger) mit ihren Zielgruppen reden, sind es aber nicht gewohnt, ihnen zuzuhören. Deshalb steht das Monitoring an erster Stelle jeder Kommunikationsbestrebung. Ziel des Monitorings ist nicht nur die rechtzeitige Reaktion auf etwaige Anfragen an die eigene Organisation. Monitoring kann auch dazu genutzt werden, um für sich selbst, die eigene Organisation oder die eigene Meinung und Denkrichtung Unterstützer_innen zu finden und Werbung zu machen. Damit ist Monitoring der erste Schritt, um an die Kommunikation mit den eigenen Sympathisant_innen, der Zielgruppe oder auch dem politischen Gegenüber anknüpfen zu können.

Datenschutz und Datensicherheit

Die eigenen Daten zu schützen heißt, die Daten und Dokumente, die am eigenen Rechner gespeichert werden, unbefugten Zugriffen zu entziehen. Die eigenen Daten zu schützen heißt weiters, die in Wort und Bild übertragen werden, unbefugten Zugriffen zu entziehen. Und es heißt auch, sich gegen das ausufernde Datensammeln im Netz zu wehren, das nur für einige wenige Monopole lukrative Betätigungsfelder bietet. Kommunikation gegen unbefugten Zugriff zu schützen, Daten- und Dokumentenschutz sind weit weniger kompliziert als oft vermutet wird. Praktischer Datenschutz im Alltag ist nicht «Geeks und Nerds» mit hochspeziellem Fachwissen vorbehalten. Daher soll gezeigt werden, dass sorgsamer Datenschutz und sicheres Kommunizieren keinesfalls ein 24 Stunden Fulltime-Job ist, sondern dass wir alle selbst tätig werden können, ohne uns deswegen zu Fachleuten für IT-Sicherheit weiterbilden zu müssen. Die eigenen Daten zu schützen heißt letztlich, nicht nur für uns selbst auf Datensicherheit zu achten, sondern auch für andere Personen und Gersonengruppen, deren Daten uns anvertraut sind.

We’ve got you under your skin

Die Möglichkeit, die uns das World Wide Web bietet, relativ unabhängig von Raum und Zeit mit anderen nah und fern, uns bekannt oder unbekannt zu kommunizieren, ist vorbehaltlos wunderbar. Gleichzeit ist das mit dem Kommunizieren auch wieder eine ambivalente Geschichte im und via dem Internet. Aus zwanglosen Unterhaltungen erwachsen unbekannte Verehrer_innen, weil da so viel Raum für Phantasie ist. Aus dem einen oder anderen Kommentar entsteht ein hitziger Schlagabtausch, der in Beleidigungen mündet, weil wir ohne Mimik und Gestik unsere Gegenüber leichter missverstehen. Ein Scherz wird zwar von (fast) allen als solcher verstanden, gerät aber doch bei jemanden in die falsche Kehle, den wir im erweiterten Bekanntenkreis haben. Und dann sind da manchmal Leute, die nur vorgeben Gespräche führen zu wollen. Im Netz gilt daher ähnlich wie im so genannten Real Life, dass wir Grenzen setzen sollten.